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Leitthema der neueren Arbeiten ist eine der eigenen Person innewohnende Dualität. Anders als das Alter Ego, das als „zweites Ich“ eine im Widerspruch stehende Seite einer gespaltenen Persönlichkeit verkörpert, oft in einer fiktiven Rolle und mit einem veränderten Aussehen der ursprünglichen Person, arbeitet Peter Riss mit einem düsteren, im verborgenen agierenden und bedrückendem „dunklen Gefährten“, der zeitgleich zum öffentlich präsentierten, oftmals wohlgefälligen Ich und untrennbar von diesem existiert. Anders als das Alter Ego ist dieser „dunkle Gefährte“ als Projektionsfläche für real erfahrene, verdrängte, verneinte oder in der Zeit verlorene Ängste und Wünsche nicht unmittelbar erkennbar: das negative dunkle „Doppel-Ich“ bietet ein stetiges Konfliktpotential im „Ich“, kann es doch durch gesellschaftliche, familiäre oder psychische Konditionen angst- oder tabubesetzt sein.

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